Bei deinen Klientinnen siehst du in Sekunden, worum es geht. Bei dir selbst stehst du an einer Stelle, an der du seit Jahren nicht weiterkommst.
Du weißt es. Du tust es. Und es ändert trotzdem nichts.
Du hast es benannt. Du hast es bearbeitet. Du hast es vermutlich auf mehreren Wegen versucht. Und es ist immer noch da.
Was es ist, ist Nebensache. Dass es bleibt, ist die Frage.
Was das hier ist
Sechzig Minuten, an deren Ende du festgehalten hast, was du vorher gespürt hast.
Keine Methode, kein Programm, kein weiteres Werkzeug für deine Arbeit mit anderen. Eine Klärung für dich. Du gehst durch vier Schritte und weißt am Ende, wo du wirklich stehst.
Vier Schritte
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I
Inventur
Du beschreibst die Stelle, an der du stehst. Nicht analytisch. Eine Bestandsaufnahme.
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II
Womit du gearbeitet hast
Du siehst, mit welchen Mitteln du es bisher versucht hast, und warum sie an dieser Stelle nicht greifen.
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III
Die Schwelle
Du erkennst, wo das Verstehen aufhört zu wirken. Nicht als Schwäche. Als Eigenschaft der Ebene.
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IV
Standortbestimmung
Du weißt, an welchem von vier Standorten du stehst. Und was deine nächste Bewegung ist.
Für wen
Für dich, wenn
- du andere begleitest, als Coachin, Therapeutin, Ärztin, Heilpraktikerin, Mentorin
- du bei dir an einer Stelle stehst, die du genauso klar siehst wie bei anderen
- du dich selbst beobachten kannst, ohne dich dabei zu verlieren
Nicht, wenn
- du gerade in einer akuten Krise bist. Das hier ist kein Krisenraum
- du eine neue Methode für deine Arbeit suchst. Das hier ist keine
- du am Anfang stehst, dich selbst zu beobachten
Was es nicht kann
Diese Klärung löst nichts auf und verändert kein Muster. Sie ersetzt keine Therapie, keine ärztliche Behandlung, kein Coaching.
Die Stelle, von der du am Ende weißt, dass du an ihr stehst, kannst du mit dieser Klärung nicht überschreiten. Das geht an anderer Stelle, mit anderen Mitteln. Was diese Klärung kann, ist dir zu zeigen, wo genau du stehst. Das ist nicht alles. Es ist der Anfang.