Über mich

Wer ich bin.

Und warum ich diese Arbeit mache.

Julia Lauer, Studio, Bayerisches Staatsballett München

München · Bayerisches Staatsballett

Woher ich komme

Ich habe Ballett getanzt,
solange ich denken kann.

Nicht als Hobby. Als Welt. Mit 13 nach München. Heinz-Bosl-Stiftung, Talentschmiede des Bayerischen Staatsballetts. Präzision. Haltung. Kontrolle. Leistung, die niemand hinterfragt, solange sie funktioniert.

Irgendwann hat der Körper nein gesagt. Nicht laut. Aber eindeutig.

Mit 15 die Frage von John Neumeier (Choreograf, Leiter des Hamburger Balletts):
„Du kannst. Aber willst du das hier wirklich?"

Ich habe mich selbst abgemeldet. Und bin nach Hause gefahren.

Die Frage, die mich seitdem begleitet: Was passiert, wenn Funktionieren zur Normalität wird?

Mein Weg

Jeder Schritt
war eine Schule.

Studium

Diplom-Informationswissenschaften

Tiefenerschließung. Semantische Suche. Hierarchien, Datenbanklogik, Wenn-dann-Bedingungen. Präzise Strukturen statt ungefähres Verstehen. Das Studium hat mir eine Denkweise gegeben, die bis heute in jeder Sitzung präsent ist: Ordnung herstellen, wo andere nur Komplexität sehen.

Die Frage, die mich seitdem begleitet: Wie finde ich Struktur in Komplexität?

Kampfkunst · Körpersystem

ALL-AACHT

by Great Grandmaster Sigung Birol Bariş Özden · SIMO und Instruktorin · Über 20 Jahre

Kampfkunst nicht als Sport. Als Körpersystem. Hier zeigt sich, was kein Gespräch zeigt: wie ein Mensch unter echtem Druck reagiert. Schneller als jede Entscheidung. Bevor der Kopf weiß was passiert.

Das ist kein Training. Das ist Biologie.

Was passiert, bevor der bewusste Gedanke reagieren kann? Wer unter echtem Druck steht, zeigt sein System. Nicht sein Denken.

Bewegung · Faszien · Somatik

Elan 'N' Motion

Chef-Ausbilderin · by ALL-AACHT

Als Chef-Ausbilderin: Faszientraining, Atemarbeit, PSOAS-Ausrichtung, somatische Bewegung. Der Körper ist kein Problem. Er ist der präziseste Hinweis, den es gibt.

Eine Klientin kam regelmäßig mit derselben Verspannung. Wir haben sie jedes Mal gelöst. Sie kam beim nächsten Termin damit wieder. Nicht weil die Arbeit nicht stimmte. Sondern weil die Verspannung kein Körperproblem war. Sie kam aus etwas, das ich am Körper nicht erreichen konnte.

Die Körperarbeit war nicht falsch. Sie hat genau das getan, was Körperarbeit kann. Und sie hat mir die Stelle gezeigt, an die ich am Körper nicht herankam. Das war der Punkt, der mich zum nächsten Schritt geführt hat.

Die Frage, die mich seitdem begleitet: Was zeigt der Körper, und wo reicht die Arbeit am sichtbaren Symptom nicht weiter?

Methode · Zertifizierung

Der direkte Zugang

Zertifizierung · Yager Mind Matrix® bei Dr. Dorothea Leinung

Der Körper bringt dich weit. An manchen Stellen kommt eine zweite Tür dazu, nicht statt. Die Ausbildung in der Yager Mind Matrix® war diese Tür. Was ich daraus entwickelt habe, ist Bewusstseinsarchitektur. Die zwanzig Jahre Körperarbeit tragen sie mit.

Kein Erinnern. Kein Analysieren. Kein Durchleben. Etwas in dir weiß selbst, was sich verändern will. Das hat mich überzeugt.

Die Frage, die mich seitdem begleitet: Was läuft dort, wenn wir bewusst längst wissen, was Sache ist?

Heute

Bewusstseinsarchitektur

Nicht eine weitere Qualifikation. Das Ergebnis aus allem.

Ballett hat mir Körperbewusstsein gegeben. Informationswissenschaft hat mir Systemdenken gegeben. ALL-AACHT-Kampfkunst hat mir gezeigt wie ein Mensch unter Druck wirklich reagiert. Yager hat mir den Zugang dahin gegeben, wo es entsteht. Was ich daraus mache, ist meine eigene Arbeit.

Bewusstseinsarchitektur ist die Methode, die daraus entstanden ist. Arbeit an der Stelle unterhalb des Denkens, über mehrere Sitzungen statt einer einzelnen Korrektur.

Julia Lauer

Julia Lauer · 2026

Meine Haltung zu mir selbst

Ich glaube nicht gern einfach irgendwas.

Mich fasziniert das Unterbewusstsein. Und gleichzeitig hinterfrage ich meine eigenen Erfahrungen damit.

Ich will wissen: Was passiert hier tatsächlich? Was trägt? Was bilde ich mir vielleicht gerade ein? Und was verändert im echten Leben wirklich etwas?

Ich beobachte. Ich frage nach. Ich probiere aus. Und wenn etwas nicht trägt, will ich das genauso wissen.

Eine eigene Erfahrung

Ich wollte lernen, meinem Unterbewusstsein mehr zu vertrauen.

In einer eigenen Sitzung erschien mir mein Zentrum, also die innere Instanz, mit der ich innerhalb dieses Arbeitsmodells arbeite, als junges Mädchen.

Weißes Nachthemd. Schwarzer Pagenschnitt. Arme verschränkt.

Und sie sagte: „Nö. Mit dir arbeite ich nicht mehr."

Ich war einigermaßen irritiert.

Dann kam: „Du vertraust mir nicht."

Ein inneres Bild aus einer eigenen Sitzung, kein objektiver Vorgang.

Genau solche Momente sind der Grund, warum mich diese Arbeit bis heute interessiert. Nicht weil ich jede innere Szene für Wahrheit halte. Sondern weil ich neugierig darauf bin, was sie sichtbar macht und was sich daraus im echten Leben verändert.

Mein inneres Bild für diese Welt ist oft eine riesige Bibliothek. Nur meins, keine offizielle Metapher für diese Arbeit.

Und nein, für mich stehen dort nicht nur die Bücher mit dem alten schwierigen Zeug. Mich interessiert genauso, was dort noch steht: Ressourcen, Verbindungen, Fähigkeiten, Ideen, Möglichkeiten.

Was mich heute prägt

Ich war selbst dort.

Zwanzig Jahre Körperarbeit mit Frauen. Faszien, Atem, Bewegung, Kampfkunst. Meine Klientinnen gingen leichter raus als sie reinkamen. Und ich wachte am nächsten Morgen auf, und der Kopf war eng. Je leichter es ihnen wurde, desto schwerer wurde es für mich.

Das Verrückte war nicht, dass ich es nicht gesehen hätte. Ich sah ziemlich genau, was passierte. Ich konnte nur nicht verstehen, warum mein eigenes Wissen an dieser Stelle so wenig änderte.

Irgendwann habe ich aufgehört, darum herumzuarbeiten. Die Ausbildung hat mir den Zugang dahin gegeben, wo es entsteht. Was ich daraus aufgebaut habe, ist Bewusstseinsarchitektur. Die zwanzig Jahre davor geben mir den Blick. Und seit ich bei mir selbst an die Stelle gekommen bin, ist etwas zurück, das lange unter dem Funktionieren lag. Nicht laut. Aber da. Genau das wünsche ich dir.

Ich gehöre mir wieder.

Ich arbeite nicht an deiner Erklärung.
Ich arbeite am Fundament, auf dem die alte Reaktion steht.

Diese Stelle kenne ich.

Du beginnst zu erklären. Nach zwei Sätzen sprechen wir über etwas anderes.

Meine Haltung

Ich sehe es. In der Sitzung. Und danach.

Ich halte dich nicht für ein Problem, das ich lösen muss.

Ich sehe Reaktionen schnell. Ich kann nahe sein ohne mitzuleiden, und ich führe klar, auch wenn es unbequem wird. Das gehört zu dieser Arbeit.

Du sagst drei Sätze. Sie weiß, wo es sitzt.

Ich halte keine Händchen. Meine Arbeit ist daran orientiert, dass du dich selbst führen kannst, nicht dass du mich brauchst. Was an alten Geschichten da ist, darf da sein. Aber ich führe sie nicht fort.

Ich führe den Raum. Nicht dein Leben.

Du erzählst die Geschichte. Und plötzlich geht es nicht mehr um die Geschichte.

Meine Arbeit ist gut, wenn du mich danach nicht mehr brauchst.

Was danach möglich wurde

Ich helfe Frauen dabei, für ihren Wert einzustehen. Und konnte selbst nicht meinen Preis nennen, ohne sofort nachzugeben, sobald jemand gezögert hat. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Weil ich genau wusste was da passiert. Und es trotzdem nicht stoppen konnte. Nach unserer Arbeit war das anders. Ich nenne meinen Preis. Ich habe ihn sogar erhöht. Nicht weil ich mutiger geworden bin. Sondern weil der innere Widerstand einfach nicht mehr da ist.

Hanna · Coach für Selbstwert und Positionierung

Ich glaube nicht, dass Menschen repariert werden müssen. Mich interessiert, was heute noch automatisch über sie entscheidet. Und was möglich wird, wenn wieder mehr von ihnen selbst mitentscheidet.

Ich führe den Raum. Nicht dein Leben.

Bereit?

Ein klarer Blick.

30 Minuten. Kein Umweg. Wir schauen gemeinsam hin.

Der erste Schritt → 30 Min · kostenlos · kein Pitch · vertraulich